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<pre>Neue Besen kehren sprichwörtlich gut und wenn Huub Stevens als neuer Trainer zu einem Bundesligisten wechselt, kann davon ausgegangen werden, dass es zumindest für den Klassenerhalt reicht. Diese Mission soll der Niederländer, der Stuttgart zuletzt zwei Mal vor dem Abstieg gerettet hat, nun in Hoffenheim erfüllen.  <p> Da nämlich auch die Ostwestfalen in den zurückliegenden Spielen regelmäßig für Furore sorgten, habe ich das Duell in der BayArena als mein Wett-Highlight des Wochenendes ausgemacht.  <p>  Seither setzte es jedoch vier Pleiten am Stück – die jüngste davon am vergangenen Samstag gegen Borussia Mönchengladbach (0:2). <p> „Wir halten die Augen offen. Die Haupttransferzeit im Sommer hat gezeigt, dass am Ende die Bienen stechen, die kleinen Bienen erst recht.“ <p>  Zudem bereitet auch noch die anfällige Defensive immer mehr Sorgen. In allen drei bisherigen Liga-Spielen kassierte Hoffenheim mindestens ein Gegentor – gegen die Abstiegskandidaten Freiburg und Düsseldorf in Summe sogar drei.  </pre>


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<pre>„Jonathas erfüllt alle Kriterien, die uns bei einem Stürmer wichtig sind. Er ist physisch sehr präsent, beidfüßig und kopfballstark. Egal wo er unter Vertrag stand, er hat immer seine Tore gemacht. Und genau das erwarten wir nun auch in Hannover von ihm“, begründet Sportvorstand Horst Heldt diesen Schritt.  <p> Hatten monatelang mindestens zwei Gegentreffer pro Auftritt zum unschönen regulären Ton gehört, kam die Truppe von Sandro Schwarz in den jüngst abgespulten 180 Spielminuten mit nur mehr einem Einschlag im eigenen Gehäuse davon.  <p>  Auch wenn die Statistik (21 Bayer-Siege / 11 Remis / 9 Hertha-Siege) anderes vermuten lässt, tippen wir am Samstag nämlich ohne Wenn und Aber auf einen Hertha-Sieg! <p> Gegen die sich sogar am hintersten Ende der Tabelle tummelnden Kölner sollten die Berliner nun aber dennoch von den zuletzt schmerzlich vermissten größeren Räumen profitieren — immerhin steht außer Frage, dass den Geißböcken das Verteidigen nicht zum Klassenerhalt verhelfen kann. <p>  Auch Trainer Niko Kovac ging hinterher hart mit seiner Mannschaft ins Gericht. für den in Berlin geborenen Kroaten war die erste Halbzeit gegen den FCA mit Sicherheit die „schwächste der bisherigen Saison“.  </pre> 


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<pre> Da sich die Visiere beider Teams nach der Halbzeit weiter öffneten, wurde bei der Umsetzung dieses Vorhabens allerdings auch eine große Schippe Glück gebraucht: Nach zwei Alu-Treffern und einen vergebenen Elfer blickte Bayer am Ende auf eine Partie zurück, die nicht zwangsläufig verloren gehen musste.  <p> Zum Vergleich: Wolfsburg holte im selben Zeitraum mit zwei Siegen und einem Remis in Summe 7 Zähler.  <p>  Letztlich war es den Wölfen sogar erst nach dem zweiten Treffer gelungen, sämtliche Versagensängste abzustreifen; nachdem sich der nahende Dreier bereits überdeutlich abzuzeichnen begann, gewannen dann auch die fußballerischen Elemente zunehmend an Gewicht. <p>  Da es gegen die Geißböcke jedoch schon in den beiden vorjährigen Duellen lediglich zu einem Pünktchen reichte, erscheint mir selbst diese vermeintlich sichere Kiste als etwas zu riskant. <p>  Darüber hinaus wurde das Offensivspiel erkennbar von Ante Rebic belebt, der nach seiner überstandenen Verletzung zunächst nur als Joker von sich reden machen konnte. 30 Minuten genügten dem Neuzugang aber völlig, um sich für etliche weitere Einsätze bei der Eintracht zu empfehlen.  </pre>


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<pre> Kam möglicherweise auch der TSG bei diesen vermeintlichen Pflichtübungen ein sich zunehmend verselbständigender Auswärts-Komplex in die Quere, dürfte ein weiterer Fehltritt im anstehenden Heimspiel hingegen nahezu unentschuldbar sein.  <p> „Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden. Nach dem Wechsel hatten wir 20 Minuten zum Erschrecken, das war unglaublich.“   <p> Selbst in dem überraschend klar beherrschten Heimspiel kam den Hessen jedoch einmal mehr das Kardinalsproblem der Rückrunde in die Quere; die mangelhafte Chancenverwertung der Eintracht ließ die Borussen mit einem äußerst schmeichelhaften Remis entgegenkommen. <p>  Dabei hatten auch die Gäste zumindest bis zum zweiten Einschlag gar keinen so richtig schlechten Job gemacht: Namentlich bei der Großchance von Harnik schien unmittelbar nach dem Wiederanpfiff eine Wende zum Guten in der Luft zu liegen.  <p> Nachdem sich Müller im ersten Heimspiel beim Torjubel schwer verletzte, fällt in den kommenden Wochen auch dessen Vertreter Hunt mit einem Faserriss aus; obendrein wird sich Gisdol nach dem Platzverweis von Mavraj auch in der Innenverteidigung zum Improvisieren gezwungen sehen.  </pre>


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<pre> Nachdem sich die Hertha bereits in den ersten Saisonwochen in hervorragender Verfassung präsentierte, waren die Berliner zuletzt mit vier Pflichtsiegen in Serie in die Winterpause gestürmt — der Tabellenplatz lässt die Hauptstädter derzeit sogar von der Champions League träumen.  <p> Eine Woche war Hollerbach vor dem Leipzig-Spiel im Amt — seine Handschrift war schon recht deutlich zu erkennen. Zum einen bei der taktischen Formation, zum anderen beim Personal.  <p>  An diese Leistung gilt es nun in der niedersächsischen Landeshauptstadt anzuknüpfen. Dabei helfen sollen – wenn möglich – auch die beiden österreichischen Nationalspieler Guido Burgstaller und Alessandro Schöpf, die während der Woche nach überstandenen Verletzungspausen wieder ins Training eingestiegen sind. <p>  Der aus Hoffenheim ausgeliehene Angreifer soll wie der japanische Nationalspieler Hotari Yamaguchi (Cerezo Osaka) sowie die beiden Nachwuchshoffnungen Iver Fossum (Strömgodset IF) und Marius Wolf (1860 München) schnellstmöglich ins Team integriert werden, um für die „Mission Klassenerhalt“ auch personell gut aufgestellt zu sein.  <p> Dass bereits fünf Runden vor Schluss schlappe 15 Minuten über Abstiegsangst und (vermeintliche) Rettung entscheiden, ist ein eindrucksvoller Beleg, in welch einer extremen Weise der Klassenkampf derzeit die gesamte untere Tabellenhälfte in Atem hält.  </pre>


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